Moni Preveli

Klöster

Arsani Kloster

Ein altes Männerkloster, in der 12 km östlich von Rethymno gelegenen Siedlung Pagkalochori. Es wurde in der späten venezianischen Epoche gebaut. Sein Gründer war ein Mönch namens Arsenios, nach dem das Kloster auch benannt ist.

Im Jahr 1601 wurde die Klosterkirche angebaut, die dem Heiligen Georg (Agios Georgios) geweiht ist. Es handelt sich um eine Kreuzbasilika mit Kuppel.

Das große Erdbeben im Jahr 1856 zerstörte einen großen Teil des Klosters. Zehn Jahre später investierten die Mönche das Klostervermögen in den Befreiungskampf von 1866. Während des letzten kretischen Aufstands (1897-1898) erlebte Arsani ein Inferno. Der Klostervorsteher, Gavriil Klados, wurde bei einem Gefecht mit den Türken getötet. Dies war der letzte Beitrag des Klosters vor der Befreiung Kretas. Das nächste historische Kapitel des Klosters spielte sich 1941 ab, als die Deutschen den Mönch Damianos Kallergis wegen Unterstützung von Rebellen hinrichteten.

Die heutige Kirche wurde 1888 an der gleichen Stelle wie die vorhergehende erbaut und auch der Kirchentyp wurde beibehalten. Das Kloster wurde zu Beginn der 70-er Jahre renoviert. Später wurde die Kirche mit Ikonen ausgemalt und das Museum und das Kongresszentrum gegründet.

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Kloster Preveli

Das Kloster Preveli (Agios Ioannis Theologos) befindet sich 37 km südlich von Rethymno in einer einmaligen Landschaft, westlich der Mündung des Flusses Kourtaliotis. Es gehört zum Bistum Lampis und Sfakia. Es umfasst zwei Klosteranlagen, die ca. 1,7 km voneinander entfernt liegen. Es handelt sich um das untere Kloster, das Agios Ioannis Prodromos geweiht ist und das hintere Kloster, dessen Schutzheiliger der Agios Ioannis Theologos ist. Das Kloster hat eine große Geschichte und eine rühmliche Gegenwart, denn es spielte eine große Rolle bei den kretischen Freiheitskämpfen. Es zählt zu den bekanntesten und geachtetsten Klöstern Kretas. Ein zwei km vom Kloster entfernter Weg führt zum Fluss mit den Palmenbäumen, der durch die Kourtalioti-Schlucht fließt. Die Schlucht hat hohe steil abfallende Wände und eine üppige Vegetation. Sie gehört zu den landschaftlich schönsten Gegenden Kretas. Ihren Namen verdankt sie dem Geräusch, das fallende Steine verursachen und dem Klappern von Kastagnetten ähnelt (Kourtala = Kastagnetten).

Es ist nicht genau bekannt, wann das Kloster erbaut wurde, es gibt jedoch überzeugende Hinweise darauf, dass der Kern der Abtei in der Gebäudeanlage des unteren Klosters (Prodromos) während der 2. byzantinischen Epoche Kretas, d.h. gegen Ende des 10. und Anfang des 11. Jh. errichtet wurde, zu einer Zeit also, in der an der Südküste Kretas zahlreiche große und kleine Klöster gebaut wurden. Das untere Kloster ist die Anlage, der man zuerst begegnet, wenn man von Rethymno kommt. Es ist zerfallen und liegt am Großen Fluss und der Bogenbrücke. Es handelt sich um eine unstrukturierte Gebäudeansammlung mit einem zentralen Hof, in dessen Mitte sich die Kirche des Agios Ioannis Prodromos befindet. Daneben befinden sich der Speisesaal, die Küche, die Amtsräume des Abtes, die Klosterzellen, verschiedene Werkstätten, eine Ölpresse, Lagerräume usw. Das Kloster wurde früher fast das ganze Jahr über genutzt, denn die umliegenden Areale sind ideal für Landwirtschaft und Viehzucht. Nach wiederholten Zerstörungen und Plünderungen durch verschiedene Aggressoren wurde es letztendlich aufgegeben.

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