Sikh-Hochzeit

Sikh-Hochzeit

Die Sikh-Hochzeit ist eine besondere Zeremonie, durch die zwei Personen zu einer gleichberechtigten Beziehung zusammengeschlossen werden. Die Wurzeln der Sikh-Hochzeiten gehen ins 15. Jahrhundert zurück, in die Zeit des Guru Amar Das. Die Zeremonie und das „Lavan“, die Hymne, die während der Feierlichkeiten zu hören ist, symbolisieren die Grundsätze der Ehe und ihre Einheit mit Gott. Nach ihrer Legalisierung wird die Zeremonie von Sikhs in der ganzen Welt zelebriert.

Eine Sikh-Hochzeit wird meistens am Morgen abgehalten. Die Familien und die Freunde des Brautpaars treffen sich am Ort der Zeremonie, dem Gurdwara. Die Brauteltern stehen neben dem Brautpaar, um zu zeigen, dass sie mit der Heirat einverstanden sind. Ein Sikh Hochzeitsleiter steht dem Brautpaar bei. Er weist darauf hin, dass eine Heirat mehr ist, als eine soziale Bindung. Das Paar muss die Grundsätze der Achtung, der Liebe, der Unterstützung, der Ermutigung, der Treue, der Gleichheit und der Harmonie akzeptieren und einhalten.

Es werden vier Verse gesungen, jeder von verschiedener Bedeutung. Die Lavan-Hymnen beschreiben die heiligen Stadien der geistigen Verbindung des Paares. Sie wurden von dem Guru Raam Das für seine eigene Hochzeit geschrieben. Die Verse des Lavan sprechen von der Verbindung der Seelen von Braut und Bräutigam zu einem verantwortlichen Wesen.

Der erste Vers des Lavan behauptet, die Ehe sei der beste Zustand im Leben eines Sikh. Der zweite Vers betont das Gefühl der Wachsamkeit der Braut, die ein neues Leben an der Seite ihres Mannes beginnt. Der dritte Vers befreit die Braut von jeglichen Einflüssen und sie erklärt ihrem Mann ewige Treue. Der vierte Vers beschreibt eine perfekte Beziehung, in der es keine Gedanken der Trennung gibt. Mann und Frau sind jetzt ein Paar.

Da der Akt der Heirat spirituell mit Gott verbunden ist, versucht die Braut, so schön wie möglich auszusehen. Sie trägt entweder Rot, Gold oder Weiß. Das Kleid ist mit Perlen besetzt und meist rot, da diese Farbe Wohlstand symbolisiert. Während der Zeremonie trägt die Braut einen Schleier (Dupatta) über dem Kopf und den Schultern. Unter dem Schleier wird ein Kopfschmuck (Tikka) getragen. Darüber hinaus gehört ein schweres Halsband aus Gold (Rani Haar) zur Ausstattung und natürlich trägt die Braut auch ihren Verlobungsring. Der Bräutigam muss seinen Kopf mit einem Turban bedeckt haben und sein Gesicht mit einer Sehra. Außerdem trägt er einen Dolch an der Hüfte, den Krijpan, um seinen Status als Vorsteher der Familie zu symbolisieren, und er trägt einen Bart, der als Schönheitssymbol des Mannes betrachtet wird.

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