Jüdische Hochzeit

Jüdische Hochzeit

Der Entscheidung eines Juden zu heiraten, ist eine Entscheidung fürs Leben, die nach sorgfältiger Überlegung und mit Gewissheit gefasst wird.

Nachdem der Bräutigam den Entschluss gefasst hat, einen Heiratsantrag zu machen, sieht der Ablauf einer jüdischen Hochzeit folgendermaßen aus:
Da ist zuerst einmal das Brautkleid. Es kommt nicht von einem bekannten Modehaus oder wird von einer Boutique gemietet. Das Brautkleid wird erst 24 Stunden vor der Trauung genäht.

Die religiösen Versammlungen der Juden finden in der Synagoge statt und werden von einem Rabbiner geleitet. Die geladenen Gäste versammeln sich in der Synagoge und warten auf die Braut. Der Rabbiner sitzt im Zentrum mit dem Bräutigam zu seiner Linken. Bei vielen Zeremonien gibt es einen Chor, der den Worten des Rabbiners folgt und sie mit einer leichten weichen Musik untermalt.

Die Braut erscheint in Begleitung ihrer ganzen Familie. Da die Ehe ein Sakrament ist, wird nicht nur das Brautpaar gesegnet, sondern alle geladenen Gäste.

Der Rabbiner liest die entsprechenden Psalmen vor und wird dabei vom Chor begleitet. Danach segnet er das Weinglas, aus dem er zuerst trinkt, und es dann an die Braut und den Bräutigam weitergibt.

Jetzt kommen die Ringe. Auch sie werden vom Rabbiner gesegnet und dann an das Brautpaar weitergegeben, das sie sich gegenseitig ansteckt. Im Anschluss daran wird der Ehevertrag vorgelesen, in dem es um die Verpflichtungen und Bedürfnisse beider Partner innerhalb der Ehe geht. Dann nimmt der Bräutigam ein Glas und zertritt es mit dem Fuß. Diese Handlung symbolisiert alle Momente des Ehelebens, die guten wie die schlechten, aber auch die Zerstörung des salomonischen Tempels.

Die Familienangehörigen und die geladenen Gäste stehen während der gesamten Zeremonie.

Stellen Sie sich Ihre Traumhochzeit an diesem paradiesischen Urlaubsort vor. Sie brauchen sich um nichts zu kümmern! Denken Sie einfach an die magischen Augenblicke, die Sie bei Ihrer jüdischen Hochzeit auf Kreta erleben werden!